1. Jun, 2017

Positive und negative Tage im Mai

Nach einem tollen (auch verregneten) GP Frankfurt war meine Motivation hoch. Ich gab Gas und trainierte fleissig weiter. Gleich eine Woche später konnte ich nochmal mit der Nationalmannschaft an den Start. Am GP Lugano konnte ich erstmal Profiluft schnuppern. Mit einem Versuch in die Fluchtgruppe zu gehen, konnte ich mich gut zeigen und ein offensives Rennen fahren, bevor dann aber meine Kräfte zu Ende gingen. 

Es stand ein weiteres Rennwochenende auf dem Programm mit dem GP Luzern, welcher für mich ziemlich enttäuschend war. Ich hatte Mühe mit dem kurzen und knackigen Parcours und den ständigen Wiederholungen und musste das Rennen vorzeitig beenden. Kein schöner Tag und umso höher mein Ansporn, am Tag danach im Einzelzeitfahren besser zu sein. Auch dort war ich ein wenig vom Pech verfolgt. Als einer der ersten Fahrer erwischte ich ein ziemlich heftiges Gewitter welches sich dann aber nach rund einem viertel der 30km wieder beruhigte. Die Form aber zufriedenstellend und der 11. Platz für mich auch eine kleine Bestätigung.

Am Wochenende danach standen grosse Rennen auf dem Programm. Vorallem die Berner Rundfahrt am Samstag. Das erste Mal konnte ich das anspruchsvolle Rennen mit dem Frienisberg beenden. Dass ich am Schluss noch auf den 25. Rang sprinten konnte, war balsam für die Seele. Ein Aufwärtstrend! Der Tag danach in Cham verlief dann nicht ganz nach Plan und ich verpasste den entscheidenden Postabgang. Die Form aber war da!